Saisonabschluss der Weissenfelder Mittwochsherren
31.12.2012

HeMiGo-Pokaltag wird umbenannt in Marcus-Meier-Tag

Auch nach der Runde noch mit viel Schwung

Auch nach der Runde noch mit viel Schwung

Sollte man der Wettervorhersage glauben, so fiel der Pokaltag der Herren so ziemlich ins Wasser. Aber immerhin 35 Unermüdliche glaubten an den Deal, den der Men’s-Captain mit Petrus geschlossen hatte. Und die wurden belohnt, denn außer ein paar Tropfen blieb es trocken. Erstmals wurde mit Kanonenstart begonnen und das erwies sich als gute Idee, denn spätestens um 18.00 Uhr waren alle mit ihrer Runde fertig.

Auch nach der Runde noch mit viel Schwung

Auch nach der Runde noch mit viel Schwung

Damit es für die Wartenden nicht zu langweilig wurde, bediente man sich noch bei den bereitgestellten Getränken und den mageren Resten der Rundenverpflegung, die von allen sehr gelobt wurde. Weiter ging es mit den traditionellen Sonderwertungen für diejenigen, die besonders oft an den Mittwochsturnieren teilgenommen hatten. Auch traditionelle an diesem Turnier ist, dass es eine Sonderwertung für alle gibt, in diesem Jahr wurde dazu der alte Abschlag der 3 reanimiert, einige überhängende Äste waren entfernt, aber das Grün war noch immer nicht einsehbar. Einige waren nah dran am Grün, aber auf dem Grün waren nur zwei: Carsten Langohr und Marcus Meier, für den es der erste Schlag des Tages war, Entfernung zur Fahne: 6,40 Meter. Alle Achtung.

Eine Fahne im Bunker? Nur am Pokaltag!

Eine Fahne im Bunker? Nur am Pokaltag!

Dann ging es auf die 9: Hier mussten die 15 Spieler mit den meisten Teilnahmen aus Höhe des Fairwaybunkers in den Grünbunker spielen. Einziges Hindernis: Die Fahne war nicht zu sehen. Hier tat sich ein relativer Neuling hervor: Bernd Henßen siegte vor Ralph Schneider und Dieter Daniels. Und schon ging es weiter: Die 10 Spieler mit den meisten Teilnahmen spielen vom Fairway der 1 in Höhe des Abschlags der 17 auf das Grün der 2. Da ist ja einiges im Wege, aber das scheint Marcus Meier nicht zu stören, er siegte vor Jürgen Nolte und Bernd Henßen.  Und dann zur letzten Sonderwertung: Es ging auf das Grün der 18, wo ein KO-Puttwettbewerb ausgetragen wurde. Im Rennen waren noch Dieter Daniels, John Hix, Erwin Hoffmann, Marcus Meier, Dieter Braun und Jürgen Nolte.  Aber den Titel „Puttkönig“ ließ sich Dieter Daniels nicht nehmen, er brachte seinen letzten Putt  so nah ans Loch, dass Marcus Meier nur der 2. Platz blieb.  Der aufmerksame Leser hat mitgezählt: Bis dahin drei Preise für Marcus Meier.

Die Puttkönige unter sich.

Die Puttkönige unter sich.

Und man ahnt es schon, dabei blieb es nicht. Da 31 (!) Preise zu vergeben waren, teilte George Stubbington die Siegerehrung auf. Zunächst wurde die Birdiespieler mit ihrem Gutschein aus dem Birdiepool belohnt – auch hier war Marcus Meier mit drei Birdies ganz vorn., Achim Conrad erhielt seinen Geburtstagsball zum 65. Und ein besonderer Dank ging an Elvis Braun, der den Preistopf um zwei Gutscheine bereichert hatte.
Andreas Graf ergriff dann das Wort und dankte dem Men’s Captain für die Möglichkeit, beim Sensus-Matchplay mitzuspielen. Diese Matchplayserie hat einen besonderen Stellenwert bei den Mittwochsherren, denn es gibt für jeden Mitspieler die silberne Matchplaycard, die es ermöglicht, zu besonders günstigen Bedingungen andere Plätze zu spielen, weitere Vorteile wie eine Hole-in-One Versicherung und Vergünstigungen bei Golfreisen sind enthalten. Andreas berichtete, dass er am vorhergehenden Wochenende in Soltau am Regionalfinale teilgenommen habe, leider aufgrund der großen Konkurrenz nicht weiterkommen konnte. Die Serie wird aber im nächsten Jahr fortgesetzt und Andreas riet allen Spielern, daran teilzunehmen. Andreas erspielte schon zum dritten Mal den Wanderpokal, Jörg Feldgiebel, der leider nicht anwesend war, wurde zweiter.
Nachdem sich alle gestärkt hatten, ging es weiter mit der Ehrung der Eclectic-Sieger. In der Gruppe A siegte Erwin Hoffmann vor Hartmut Heinlein, in der Gruppe B Helmut Affelt vor John Hix. Eine Neuheit in diesem Jahr war die Captains Challenge: Jutta Stubbington hatte zu Beginn der Saison ein Loch ausgewählt, das an jedem Monatspreis besondere Beachtung fand. Die Nettoergebnisse aller Spieler wurden aufgeliistet und am Ende das Gesamtergebnis durch die Anzahl der gespielten Monatspreise geteilt. Allerdings: mindestens vier dieser Turniere mussten gespielt werden, um in die Wertung zu kommen. Den 3. Platz mit einem Durchschnittswert von 2,17 belegte Dieter Daniels, knapp geschlagen von George Stubbington mit 2,25. Sieger der erstmals ausgespielten Trophäe aber wurde Marcus Meier mit 2,67. Übrigens: das geheime Loch war die 9. So wissen wir zumindest schon, dass es im nächsten Jahr nicht die 9 sein wird, oder?!
Und dann ging es endlich zu den Turnierergebnissen. Und weil Pokaltag war, waren es nicht nur mehr Preise als sonst, sondern sie waren auch um einiges wertvoller als sonst. Immerhin fünf Unterspielungen gab es und die Preisträger waren:
Netto:
5. Wolfgang Fuge, dessen Preis verlost wurde, weil er nicht mehr anwesend war, 35 Punkte
4. Rolf Schlieker, 37 Punkte
3. Karl-Erich Wessler 37 Punkte
2. Josef Rissing 37 Punkte
1. Werner Meier 38 Punkte

Brutto:
3. Carsten Langohr 25 Punkte
2. Marcus Meier 27 Punkte
1. Andreas Graf 29 Punkte

Werner Meier hatte damit seinen Sieg des letzten Jahres erfolgreich verteidigt und nimmt des Wanderpokal wieder mit nach Hause.
Nearest to the Pin: Werner Meier, Longest Drive B: Roman Czornik, Longest Drive A: Marcus Meier.
Sechs Preise für Marcus Meier, der sich helfen lassen mußte, alles im Auto zu verstauen. Eine reife Leistung.