Herrenreise 2021
12.07.2021

1. BeBi-Turnier

Bernd Henßen

Sponsoren aus den eigenen Reihen scheinen eine Garantie für ansprechende Teilnehmerzahlen zu sein. Für die Herren des Golfclubs Weserbergland war das BeBi-Open Turnier ausgeschrieben, dessen Name sich aus den Preisstiftern Volker Becker und Ralf Bittner zusammensetzt. Volker hatte sich um die zweiten und dritten Preise gekümmert und dabei Attraktives mit regionalem Bezug gefunden. Ralf hat sich langfristig um hervorragende erste Preise gekümmert. So gab es für den Bruttosieger und für die Nettosieger in den Klassen mit HPCI bis und über 24 jeweils Gutscheine für ein Hotelwochenende für zwei Personen. Folgerichtig war das Turnier mit 39 Teilnehmern besetzt, herausragend, aber, wie Men’s Captain Bernd Henßen meinte, beileibe nicht unerwartet.

Die heute oft turnierfeindlichen Wetter-Apps hatten mittelfristig Grund zur Sorge gegeben, wodurch sich aber keiner abschrecken ließ. Die Zuversicht wurde belohnt, denn am Turniertag selbst gab es einigen Regen, aber nicht auf dem Platz in Polle-Hummersen. Die Bedingungen waren sehr gut. Den Platz hatten die Greenkeeper wie immer in bestem Zustand gehalten.

Das versprach einen spannenden Wettbewerb mit guten Ergebnissen, den es dann auch gab. In der Bruttowertung wurde es knapp. Andreas Graf hatte nach eigenem Bekunden nicht den besten Tag erwischt, unter anderem wegen ungewohnter Puttprobleme, so dass er wie Christoph Olkiewicz eine 22 spielte. Udo Spellerberg und Erwin Hoffmann gaben ihre Scorekarten mit 25 brutto ab, Gewohnheitssieger Willi Struck erspielte sogar 27. Aber auch das reichte nur für den dritten Rang. Ralph Schneider, der bereits den Sonderpreis für den Longest Drive mit einem Traumschlag errungen hatte, kam mit 28 an. Einen Bruttopunkt mehr hatte schließlich der Sieger Marcus Meier. Er freut sich nun über ein Wochenende in Freiburg, das er als Weinliebhaber eventuell mit einem Besuch im Elsass verbinden will. Netto ging es genauso spannend zu. Nur elf Golfer hatten ein Ergebnis unter 30, die Hälfte sogar 33 und mehr, und das bei der Teilnehmerzahl! In der Gruppe B hätte es bei 34 Netto eine Papierstechen um den dritten Platz geben müssen, aber Volker verzichtete als Gastgeber, und so ging der Preis an Herbert Löffler. Davor lag Karsten Kerkloh mit 37, der sich über die Flasche Paderborner Gin freute. Auch hier ging es wieder nur um einen einzigen Punkt, denn den Wochenendgutschein in dieser Gruppe ergatterte sich Torsten Brun mit guten 38 Nettopunkten. In der Gruppe A fiel Marcus Meier mit seinen 40 Punkten wegen des Doppelpreisausschlusses als Sieger aus. Vor drei Spielern mit 35 Punkten konnte sich daher der Präsident Pepe Pape mit 37 netto über den dritten Platz freuen. Vor ihm lagen Josef Rissing und Ralph Schneider mit 39 Nettopunkten. Josef hatte hier im Papierstechen das Nachsehen und musste sich mit Platz zwei begnügen. Also leider kein Aufenthalt in einem Mercure-Hotel für ihn. Bleibt noch zu ergänzen, dass an der Bahn 17 der Nearest to the Pin Helmut Rinke mit einem Abschlag auf 2,30 an die Fahne gelang.

Ein außerordentlich gelungenes Turnier mit zufriedenen Teilnehmern lässt hoffen, dass es eine Wiederholung gibt. Bleibt abzuwarten, ob Ralf seine ehemaligen Kolleginnen und Kollegen in der Hotelkette noch einmal zu solch großzügigen Beiträgen überreden kann.

Das Turnier hatte nur einen Schönheitsfehler. Durch ein Kommunikationsproblem gibt es keine Fotos. Aber wenn es nur das ist…