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14.09.2015

Golfclub Weserbergland unterstützt Deutsche Krebshilfe

Olaf Breker
Bereits zum zweiten Mal richtete der Golfclub Weserbergland in Polle eines von drei Regionalfinalen der Deutschen Krebshilfe aus. Die Sieger aus rund 45 lokalen Golfturnieren hatten für dieses Turnier gemeldet, um in Polle die Qualifikation für das Bundesfinale am 26. September 2015 im Golfclub Berlin Scharmützelsee zu erreichen.
Daher durfte der GC Weserbergland am letzten Wochenende rund 60 Golfer aus dem Norden und Westen Deutschlands auf seiner Anlage begrüßen. Viele waren schon in den zwei Tagen zuvor angereist, um sich in Proberunden auf die Besonderheiten des Platzes einzustellen. Denn das hügelige Profil am Rande des Köterberges war für viele Golfer von der Küste Neuland und forderte die spielerischen Fähigkeiten in einem besonderen Maße.

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Werbung muss an einem solchen Tag sein.

Die Wetterbedingungen waren während des gesamten Turniertages hervorragend, die Spieler blieben von Regen und heftigen Winden verschont, so dass von zahlreichen Teilnehmern exzellentes Golf gespielt wurde. Am Ende der Golfrunde waren alle auswärtigen Golfer von der Qualität, dem Pflegezustand und der Topographie der Poller Golfanlage begeistert und hatten nach eigener Aussage nicht damit gerechnet, einen solch tollen Platz an der Grenze der Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen vorzufinden.
Der Tag klang bei einem gemeinsamen Abendessen im Clubhaus aus, bei dem auch die Siegerehrung durchgeführt wurde. Beim Regionalturnier der Bruttosieger konnte sich bei den Herren Sebastian Moser vom Aachener GC 1927 mit 34 Bruttopunkten durchsetzen, bei den Damen gewann Lea Pompe vom GC Schaumburg mit 25 Punkten. Herr Christian Greiten, der zuständige Referent der Deutschen Krebshilfe, bat auch die Sieger in den anderen Turnierkategorien nach vorne und bedachte sie mit Preisen. In seiner Rede wies er darauf hin, dass die Deutsche Krebshilfe seit nunmehr 34 Jahren diese größte Sponsorenturnierserie Europas ausrichtet und die Spenden ausschließlich für die Belange der Krebsforschung genutzt werden, um die bisher erzielten Fortschritte zu sichern und auszubauen. Zudem bedankte er sich bei den Verantwortlichen des Golfclubs Weserbergland, die ihren Platz und ihre Infrastruktur wieder unentgeltlich zur Verfügung gestellt hatten, um die gute Sache zu unterstützen.
Gegen 20.30 Uhr ging dieser spannende Golftag zu Ende, aber einige Turnierteilnehmer konnten sich noch nicht vom Weserbergland trennen. Spontan verlängerten sie ihren Aufenthalt um einen Tag, um am Sonntag Corvey und das karolingische Westwerk zu besichtigen. Die Ernennung zum UNESCO-Weltkulturerbe entwickelt also schon jetzt eine weit über unsere Region hinausreichende Strahlkraft.

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Alle Sieger und Platzierten des Turniers.