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Präsidentenpokal goes Ryder Cup

Wenn schon kein Mitglied des Golfclub Weserbergland die Chance hat, in den Ryder Cup berufen zu werden, dann sollen zumindest die Mitglieder die Möglichkeit haben, ihren Ryder Cup auf ihrem Platz auszutragen. Das war die Idee von Detlef Kern und Thorsten Stein, die bei einem stillen Wasser vor einigen Monaten ausgebrütet wurde. Und so kam es, dass sich am Himmelfahrtstag die Mannschaften USA (Rot) unter der Führung von Thorsten Stein und Europa (Blau) unter der Führung von Detlef Stevens trafen. Vorausgegangen waren stundenlange Überlegungen, wie man ein solches Turnier am besten durchführt. Herausgekommen ist ein Vierer-Bestball am Donnerstag über 18 Loch, ein Klassischer Vierer über 9 Loch am Freitag und die Einzel über 18 Loch am Samstag. Dass es möglich war, sich entweder für alle drei Tage oder nur für einen oder zwei anmelden konnte, war eine gute Idee.

Und so meldeten für die drei Tage über 60 Teilnehmer, eine Meldezahl, die sich sehen lassen kann. Das betonten auch beide Captains am Donnerstag in ihrer Begrüßungsrede und deuteten an, dass ein solches Turnier sicher nicht zum letzten Mal durchgeführt wird.

Nach Bekanntgabe der Teams und Einschwörung durch die Captains – alles natürlich in freundschaftlicher Manier – ging es dann auf die Runde. Zum Schluss führte Team Rot mit 7 : 4, Grund für die Blauen, den Klassischen Vierer noch konzentrierter anzugehen. Alle waren sich einig, dass Klassischer Vierer die schwerste Spielform ist. Das Tagesergebnis am Freitag war schon knapper, obwohl sich auch hier Team USA mit 6 : 5 durchsetzte und damit nach zwei Tagen mit 13 : 9 führte. In einer motivierenden Ansprache bereitete der Captain des blauen Teams, Detlef Stevens, seine Teammitglieder auf die Einzel am Samstag vor. Tolles Wetter erwartete die Spieler am Samstag. Es wurde um 10.00 Uhr gestartet und um 11.30 Uhr war auch der letzte Flight unterwegs. 23 Punkte können hier noch über Sieg und Niederlage entscheiden. Die einzelnen Begegnungen und ihre Ergebnisse:

Team Rot Team Blau Ergebnis
Frauke Winkler Elfi Struck 2 auf 1
Sharon Jackson Elisabeth Dütemeyer a/s
Gaby Potthast Rainer Potthast 3 auf 1
Uwe Hinz Vera Rinke 2 auf 1
Sarah Heretsch Margret Lange 8 auf 7
Heide Schleip Susanne Leßmann 2 auf 1
Karl-Heinz Winter Rita Roth 5 auf 4
Helga Nunnenkamp Joachim Tölle 2 auf 1
Marion Eigener Klaus-Peter Wennemann 8 auf 6
Hannelore Traupe Gabriele Herzig 7 auf 5
Hans Türpitz Volker Liebsch 4 auf 2
Evelyn Rieck Marlis Siemen 1 auf
Helmut Idel Elke Raphael 3 auf 1
Marjolein Idel Edda Winter 6 auf 4
Rolf Heine Ina-Maria Wennemann 3 auf 2
Ralf Bittner Detlef Stevens 2 auf 1
George Stubbington Dieter Daniels 1 auf
Ingrid Türpitz Rita Delker 2 auf 1
Willi Struck Klaus Dömer 4 auf 3
Marek Goluchowski Heiner Siemen 5 auf 4
Christian Pretsch Martina Stevens 4 auf 3
Detlef Kern Carsten Langohr a/s
Thorsten Stein James Paterson 7 auf 6

Damit siegt das von Thorsten Stein geführte Team Rot mit 15 : 8 und holte damit den Gesamtsieg mit 28 : 17.

Bevor es zur Siegerehrung ging, gab es ein leckeres Grillbüffet. Schon am Donnerstag war bekannt gegeben worden, dass auf ein Startgeld verzichtet werden sollte. Jeder durfte allerdings einen von ihm selbst bestimmten Betrag in die Mannschaftskasse einzahlen, aus diesen Spenden wurden dann das Essen und ein Getränk zum Anstoßen auf die Sieger beglichen. Ralf Bittner dankte den Captains und Detlef Kern für die Ausführung dieser arbeitsintensiven Veranstaltung, was mit großem Beifall honoriert wurde. Detlef Stevens versprach dann auch, diese Veranstaltung im nächsten Jahr zu wiederholen, dann allerdings unter dem Namen „GC Weserbergland goes Solheim Cup“. Und im Jahr darauf ist das Turnier dann – nach altem lippischen Brauch – ja sowieso Tradition und – so hoffen zumindest alle Teilnehmer – ein fester Bestandteil des Turnierkalenders. Denn darüber waren sich alle einig: bei stillem Wasser hat man die besten Ideen, deshalb nochmals Danke an Detlef Kern und Thorsten Stein.

Und als wenn der Tag noch nicht schön genug gewesen war, es gab noch eine Steigerung. Jim Paterson gab zur Feier des Tages noch einige Lieder zum Besten und wäre es nach dem Willen der Anwesenden gegangen, wäre ein mehrstündiges Konzert daraus geworden.

Allen, die nicht dabei gewesen sind: Sie haben etwas verpasst. Aber es gibt ja den Trost auf die Wiederholung. Also schon jetzt für das nächste Jahr fest einplanen, Spaß ist garantiert.